63 Mitarbeiter wegen Skandal um gefälschte Lizenzen aus Pakistan International entlassen

Werbung:

Aufgrund der anhaltenden Auswirkungen des Skandals um gefälschte Lizenzen hat Pakistan International Airlines (PIA) 63 Personen entlassen. Fünf der 63 waren Piloten, die gefälschte Lizenzen besaßen. Die anderen befanden sich in verschiedenen Positionen.

EASA bans Pakistani licensed pilots
Die PIA hat die Hauptlast der öffentlichen Auswirkungen des Pilotenskandals zu tragen. Foto: Getty Images

63 Mitarbeiter wurden entlassen

 

Im Juli entließ PIA laut einem Bericht im Financial Express 63 Mitarbeiter. Davon wurden fünf Piloten wegen gefälschter Qualifikationen, Unterschlagung und Abwesenheit vom Dienst entlassen.

Weitere 28 Mitarbeiter wurden wegen gefälschter Bildungsnachweise gekündigt und 27 wurden wegen fristlosen Fernbleibens vom Dienst entlassen. Zwei weitere wurden wegen Veruntreuungsvorwürfen entlassen, und der letzte Mitarbeiter wurde wegen Inkompetenz gefeuert.

Werbung:

Andere sahen Degradierungen. Vier Mitarbeiter wurden degradiert, weil sie sich weigerten zu arbeiten. Beförderungen für drei weitere wurden wegen eines Verstoßes gegen Standardbetriebsverfahren zurückgehalten.

A320
Die A320 von PIA machen den Großteil des Kurzstreckenbetriebs der Fluggesellschaft aus. Foto: Anna Zvereva via Flickr

Darüber hinaus wurden 17 Piloten auf Anordnung des Bundeskabinetts aus dem Arbeitsverhältnis der Fluggesellschaft entlassen. Darunter waren 12 Kapitäne und fünf Erste Offiziere. Diese Piloten wurden laut dem Bericht alle als zweifelhaft qualifiziert eingestuft.

Anhaltende Auswirkungen des Pilotenskandals

Bereits im Juni wurde die Welt der Luftfahrt von einem Skandal erschüttert. Neben den vorläufigen Berichten über einen Absturz des Airbus A320 der Pakistan International Airlines gab die pakistanische Regierung auch an, dass es weit verbreitete Piloten mit betrügerischen Lizenzen gebe. In der Folge suspendierte die PIA 150 Piloten wegen gefälschter Lizenzen.

Werbung:
PIA 777
Die internationalen Operationen der Fluggesellschaft werden hauptsächlich mit Boeing 777 durchgeführt. Foto: Alec Wilson via Flickr

Danach setzte sich der internationale Fallout fort. Die EASA empfahl, in Pakistan lizenzierte Piloten vom Flugbetrieb auszuschließen, die EASA untersagte daraufhin PIA den Betrieb in Europa, und die Vereinigten Staaten verboten PIA wegen des Lizenzierungsskandals den Betrieb in ihrem Luftraum.

Trotzdem gab es einige Bedenken, dass es mehr gibt, als man auf den ersten Blick sieht. Kapitän Jack Netskar, der Präsident der International Federation of Air Line Pilots’ Associations (IFALPA), sagte gegenüber Simple Flying, dass es mehr gibt, als man auf den ersten Blick sieht.

Bis jetzt scheint es, dass die Fluggesellschaft wegen des Lizenzierungsskandals erhebliche Auswirkungen hat. Die pakistanische Luftfahrtaufsichtsbehörde hat keinerlei systemische Änderungen des Pilotenausbildungs- und Lizenzierungsprogramms in Pakistan angedeutet. Die PIA bleibt das globale Gesicht der pakistanischen Luftfahrt. Aus der Sicht der Öffentlichkeitsarbeit hat diese Krise dem Ruf der Fluggesellschaft geschadet.

Werbung:
PIA
PIA ist das globale Gesicht der pakistanischen Luftfahrt. Foto: Getty Images

Was steht als nächstes für PIA an?

PIA muss sich darauf konzentrieren, ihren weltweiten Ruf wiederherzustellen und sicherzustellen, dass sie weiterhin bedeutende Fortschritte bei der Ausrottung aller Personen macht, die in den Skandal des Piloten verwickelt sind. Danach kann die Fluggesellschaft damit fortfahren, die öffentlichen Auswirkungen zu bewältigen.

Ein Großteil der internationalen Operationen der Fluggesellschaft bleibt aufgrund des Skandals eingeschränkt. Solange die ausländischen Aufsichtsbehörden nicht davon überzeugt sind, dass die Fluggesellschaft das Problem erfolgreich bewältigt hat und einen Plan hat, um sicherzustellen, dass so etwas nie wieder geschieht, wird die Fluggesellschaft wahrscheinlich erst dann ihre Langstreckenziele wieder erreichen können.

Auch für angehende Piloten in Pakistan behindert der Skandal ihre Karrierepotentiale. Ohne eine Überholung des Systems, das betrügerische Lizenzvergabe einschränkt, könnte es für neue Piloten, die in Pakistan ausgebildet werden, schwierig sein, eine Anstellung bei anderen Fluggesellschaften zu finden. Diese Verantwortung liegt jedoch bei der pakistanischen Zivilluftfahrtbehörde und nicht bei PIA.

Glauben Sie, dass PIA die richtigen Schritte unternimmt, um die Krise zu bewältigen? Lassen Sie es uns in den Kommentaren wissen!

Werbung:
Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Vielleicht mögen Sie auch