Südafrika erhält vielversprechende Vorschläge bezüglich des Flaggenträgers

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Nach einer Reihe von Wendungen gibt es diese Woche die Nachricht, dass die südafrikanische Regierung Gespräche mit privaten Gruppen aufgenommen hat, die sich bei South African Airways einkaufen wollen. Die Fluggesellschaft benötigt mindestens 10 Milliarden Rand (583 Millionen Dollar), um den Betrieb wieder aufzunehmen. Daher sind diese Gespräche von entscheidender Bedeutung, denn es steht viel auf dem Spiel.

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Es könnte bald einige positive Nachrichten für die angeschlagene nationale Fluggesellschaft Südafrikas geben. Foto: Getty

Die Gespräche haben begonnen

Laut Bloomberg teilte der Generaldirektor der Abteilung für öffentliche Unternehmen, Kgathatso Tlhakudi, am Mittwoch mit, dass sein Team mit Beratern der Rand Merchant Bank von FirstRand Verhandlungen aufgenommen habe. Insgesamt will die Regierung, dass die Fluggesellschaft ihre Dienste bis Ende dieses Jahres wieder aufnimmt. Die Situation hängt jedoch auch von der Nachfrage inmitten der globalen Gesundheitskrise ab.

Tlhakudi teilte nicht mit, wer die potentiellen Investoren sind. Der Staat hat jedoch bereits erwähnt, dass es Anfragen von Private-Equity-Firmen und sogar von anderen Luftfahrtkonzernen gegeben hat.

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Insbesondere Ethiopian Airlines hat bereits früher sein Interesse an South African Airways bekundet. Die Fluggesellschaft ist eine der am weitesten verbreiteten Fluggesellschaften Afrikas. Darüber hinaus ist es ihr gelungen, im Laufe der Jahre immer wieder Gewinne einzustreichen. Man könnte also darauf vertrauen, dass sie dazu beiträgt, die Geschicke der SAA zu wenden.

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Beamte wollen South African Airways bis 2021 wieder in die Luft bringen. Foto: Getty

Ein andauernder Kampf

South African Airways trat im Dezember letzten Jahres in die Verwaltung ein. Darüber hinaus ist das Unternehmen aufgrund von Grenzschließungen und Flugunterbrechungen seit März gezwungen, am Boden zu bleiben. Die Beschränkungen erhöhen zweifellos den Druck auf das Unternehmen, das sich bereits seit fast einem Jahrzehnt in einer desolaten finanziellen Lage befindet.

Die Regierung hat im Laufe der Jahre mehrfach Geld in die Firma gepumpt. Das Finanzministerium hat bereits zugesagt, dem Unternehmen 16,4 Milliarden Rand (820 Millionen Dollar) in Form von Schuldenbürgschaften zur Verfügung zu stellen. In der Folge sind mehrere Politiker und Mitglieder der Öffentlichkeit besorgt über die Höhe der Steuergelder, die für die Fluggesellschaft ausgegeben werden. Deshalb hat Finanzminister Tito Mboweni erklärt, dass alle neuen Finanzspritzen von privaten Einrichtungen kommen müssen.

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Es gab eine anhaltende Debatte über die Höhe der Kosten, die dem Land durch das SAA entstehen. Foto: Getty Images

Ein ausgewogener Plan

Die Behörden hoffen, den Privatisierungsstil wiederholen zu können, den das ehemalige Staatsmonopol Telkom durchlaufen hat. Das Telekommunikationsunternehmen wurde teilweise an externe Investoren verkauft, bevor es an der Johannesburger Börse notiert wurde. Die Regierung ist jedoch nach wie vor ein Minderheitsaktionär. Möglicherweise wird die SAA auch irgendwann an die Börse gebracht werden.

Tlhakudi sagte über den Plan für SAA Folgendes:

„Das erwies sich als ein sehr gutes Modell für Telkom, da es die Disziplin der Unternehmensführung und die wichtige Disziplin, ein Produkt pünktlich auf den Markt zu bringen, in die Unternehmensführung einbrachte.“

Insgesamt ist es eine harte Zeit für Fluggesellschaften auf der ganzen Welt, aber SAA spürt die Hauptlast der Situation. Bis Ende September könnte die Belegschaft der Fluggesellschaft von mehr als 4.000 auf etwa 1.000 Mitarbeiter reduziert werden. Nichtsdestotrotz hofft die Fluggesellschaft, diese Finanzspritze so bald wie möglich zu erhalten, damit sie wieder auf den richtigen Weg zurückkehren kann.

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Was halten Sie von den Verhandlungen mit South African Airways? Wie wird sich Ihrer Meinung nach die Situation entwickeln? Lassen Sie uns im Kommentarteil wissen, was Sie von den Aussichten der Fluggesellschaft halten.

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